Genio Leibnitii - 220 Jahre „dem Geist von Leibniz“
Interview mit Stadtdenkmalpfleger Jan Felix BartelsKlar, dass der Leibniztempel auch unter Denkmalschutz steht: Historische, kulturelle, künstlerische und städtebauliche Gesichtspunkte spielen hier eine Rolle. Thomas Christes hat sich mit Jan Felix Bartels vom Denkmalamt unterhalten. Wer hat das Bauwerk eigentlich geschaffen? Warum musste der Tempel vom Waterlooplatz in den Georgengarten umgesetzt werden? Und was hat es mit Leibniz´ Büste auf sich, die heute nicht mehr den Mittelpunkt des Tempels ziert? (Länge: 7:17) Das Interview zum Nachlesen
Längst ist Leibniz aus der Mitte des Tempels verschwunden
|
Solide Planungen...gab es auch schon im späten 18. Jahrhundert, schließlich muss ja alles seine Ordnung haben. Sehen Sie hier die Original-Bauzeichnung, die heute im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv lagert. Interessant dabei: Die Schreibweise „Leibnitz“, die mal schnell per Hand korrigiert wurde: Das „t“ wurde einfach durchgestrichen.
Historischer ZeitungsartikelAm 6. September 1935 berichtete die Hannoversche Stadtzeitung über die feierliche Umsetzung des Leibnizdenkmals in den Georgengarten. Lesen Sie hier die Transkription als PDF-Datei (72 KB). Zwei Tage vor der Umsetzungschrieb die Hannoversche Stadtzeitung über die letzten Arbeiten am Leibnizhügel, »um seiner Umgebung das Aussehen zu geben, das dem Denkmal an seinem neuen Platze recht zur Wirkung kommen lässt.« Auch diesen Artikel können Sie als Transkription aufrufen (57 KB).
Hier ist Leibniz begrabenSeine letzte Ruhestätte fand der Universalgelehrte in der Neustädter Hof- und Stadtkirche am Rande der hannoverschen Altstadt. Die Inschrift „Ossa Leibnitii“ bedeutet so viel wie „Die Gebeine des Leibniz“.
Das Grab von Hofrat Johann Daniel Ramberg (1733-1820)Der königliche Hofrat Johann Daniel Ramberg schuf den Leibniztempel Ende des 18. Jahrhunderts. Johann Daniel war der Vater des Malers Johann Heinrich Ramberg (1763-1840). Die Gräber der beiden historischen Persönlichkeiten sind auf dem Gartenfriedhof an der Marienstraße zu finden. Den offiziellen Flyer über diese Friedhofsanlage kann man sich hier als PDF herunterladen (1,2 MB, mit freundlicher Genehmigung der Landeshauptstadt Hannover). |























